Eine tour mit kleinen Pannen
Scheinbar haben doch viele großen Respekt vor diesem etwas wilderem Flüsschen. Daher war ich neben dem Fahrtenleiter Hans-Peter der einzige Teilnehmer. Trotz gegenteiliger Vorhersage hatten wir keinen Regen. Der Wasserstand war deutlich niedriger als auf der Tour von zwei Jahren. Der Autor hat einmal „gekniffen“ und einen Schwall umtragen. Sonst wurden alle Handicaps mutig und fast trocken gemeistert. Zwei Bäume mussten umtragen werden und bei einem Baum gestaltete sich das Überwinden des Hindernisses schwieriger als gedacht. Ungefähr fünf Kilometer vor dem Ziel zerbrach beim Einstieg mein Paddel. Hans-Peter legte die restliche Strecke mit einem halben Paddel im Kanadierstil zurück. Vielen Dank dafür!
Am Ziel angekommen haben wir uns erst mal umgezogen. Auf dem Parkplatz stellte ich dann fest, dass mein linker Vorderreifen platt war. Das Reserverad ist unter dem Kofferraum mittels eines Seilzuges befestigt. Diesen zu lösen gestaltete sich sehr schwierig. Die Mechanik wurde wahrscheinlich seit 2012 (Baujahr des Fahrzeugs) nicht mehr bewegt. Nach gut einer Stunde hatten wir das Rad endlich frei, konnten den Reifen wechseln und endlich die Heimfahrt antreten.
Trotzdem waren wir uns einig, dass es eine tolle Fahrt war. Hoffentlich finden sich nächstes Jahr mehr Teilnehmer!


